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Google PageRank wichtig oder nicht?
Der Google PageRank ist immer noch ein wichtiges Thema in der SEO Branche. Der Pagerank wird kontinuierlich von Google aktualisiert, jedoch wird dieser erst bei einem sog. Toolbar-Pagerank-Update für die Nutzer sichtbar. Immer wieder werden PageRank Updates herbeigesehnt und die Nervosität vieler Webmaster undSEO’s steigt, je länger dieses ausbleibt. Doch was hat es heutzutage noch auf sich mit dem Pagerank? Warum achten so viele Webmaster auf ihn? Und hat er immer noch einen Einfluß auf das Ranking? Daher wollen wir das Thema und den Mythos PageRank etwas genauer durchleuchten.
PageRank Grundlagen
Der Google PageRank ist eine von Google berechnete Kenngröße, welche Informationen über die Menge und Qualität der Verlinkung liefert. Er verdankt seinen Namen Larry Page – dem Entwickler des Algorithmus – und wird oft mit einem “Seitenrank” verwechselt. Der PageRank wird grundsätzlich immer für jede einzelne Seite berechnet und kann Werte von 0-10 ausweisen. Der PageRank war früher ein wichtiger Rankingfaktor, der jedoch im Lauf der Zeit an Wertigkeit eingebüßt hat. So wurden die Zyklen der Aktualisierung verlängert und im Jahr 2009 die Anzeige des Pageranks aus den Webmaster Tools entfernt.
PageRank – Sichtbarkeit des Linkjuices
In den Augen der Suchmaschinen stellen externe Verlinkungen Empfehlungen durch andere Websites dar. Je nach Menge (Linkpopularität) und Qualität der Links tragen sie zur Positionierung der eigenen Seite bei. Mit Linkjuice sind sämtliche “positiven” Eigenschaften gemeint, die mit einem Backlink von einer Internetseite zu einer anderen übertragen werden können.
Aus den externen Verlinkungen erhält die verlinkte Domain nun die Summe dieses Linkjuices. Diese „unsichtbare“ Kraft wird über die interne Verlinkung an die Unterseiten weitergegeben und verteilt sich auf die jeweilig verlinkten Unterseiten. Im Zusammenhang mit der internen Verlinkung hat der PageRank also weiterhin eine bedeutende Rolle.
Der Algorithmus des Pageranks ist so aufgebaut, dass er seinen Wert, den er innerhalb einer einzelnen Seite erreicht, über die Links weiter vererbt. Dies geschieht jedoch nicht 1:1, sondern wird noch mit einem Dämpfungsfaktor und der Summe der Links auf der Seite abgeschwächt bzw. geteilt. Somit erhält jeder Link auf einer Seite einen entsprechenden Bruchteil des Pageranks der verlinkenden Seite. Mit anderen Worten ergibt sich der PageRank einer Seite aus der Summe aller Bruchteile des Pageranks der verlinkenden Seiten. Der Dämpfungsfaktor liegt erfahrungsgemäß bei einem Wert von ca. 0,85.
Pagerankformel:
PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + … + PR(Tn)/C(Tn))
Vereinfachte Formel eines Links:
PR = (1-0,85) + (0,85 * (PageRank / Summe der internen und externen Links ) )
Erhält eine Webseite einen Link von einer PR5 Seite und ist dabei die einzige verlinkte Seite, so bekommt diese Seite im Idealfall einen Pagerank von 4.
4,4 = 0,15 + 0,85 * 5 / 1
Diese Logik des PageRanks ähnelt also der Thematik bzw. Logik des Linkjuices. Auch hier wird der Linkjuice über die Links transportiert.
Anhand des Pageranks kann man aus SEO Sicht verfolgen, wie der PageRank sich auf einer Seite verteilt und so Rückschlüsse auf den Fluß des Linkjuices ableiten. Der PageRank liefert somit eine gute optische Hilfe für die Bewertung der interne Verlinkung. Sind auf einer einzelnen Seite sehr viele Links enthalten, so fließt den Zielseiten nur wenig Linkjuice zu.
Betrachtet man die PageRank-Aufteilung aller Seiten einer Domain sollte dabei im Idealfall eine Art Pyramide entstehen. Mit anderen Worten sollte, je niedriger der Wert des Pageranks wird, die Anzahl der Seiten je PR-Stufe ansteigen.
PageRank als Crawlingfaktor
Im vorigen Absatz haben wir den PageRank als optisches Hilfsmittel und nicht als Faktor deklariert. Der Pagerank ist jedoch immer noch das Herzstück des Google Algorithmus in Bezug auf Indexierung und Crawling. In diesem Zusammenhang kann man also von PageRank als Faktor sprechen. Mittlerweile ist der PR natürlich nicht mehr der einzige Faktor in diesem Bereich. Die Aktualität einer Seite spielt hier auch eine immer größere Rolle. Dennoch gilt, je höher der Wert des Pageranks, desto häufiger wird eine Seite von Google gespidert.
Fällt der Wert des Pageranks einer Seite zu niedrig aus, wird diese Zielseite von Google nicht mehr verfolgt und eventuell nicht mehr indexiert. Diese Seiten werden dann oft mit einem PR -1 oder PR N.A. in den verschiedenen Tools angezeigt. Daher sollte man die interne Verlinkung der Webseite immer im Auge behalten und darauf achten, dass jede Seite genügend Linkjuice abbekommt. Oft reicht es aus, die Anzahl der Links auf den jeweiligen Seiten zu reduzieren und so prozentual mehr Linkjuice weiterzureichen.
PR als Internet-Währung
Viele Webmaster haben sich mit der oben beschriebenen Materie noch nicht genügend beschäftigt und denken, dass ein gutes Ranking über die Anzahl der PR-Backlinks erzielt werden kann. Diese Erfahrung machen Sie bei den ersten Versuchen im Bereich Linkaufbau. Beim Linktausch oder Linkkauf wird oft nur der Pagerank zur Berechnung des Preises oder als Währung herangezogen. Aus diesem Grund dient der Pagerank momentan wohl hauptsächlich als Währung für Webmaster um einer Domain eine Wertigkeit zuzuordnen.
Wichtiger wäre an dieser Stelle natürlich die Themenrelevanz, die Anzahl der Links auf der linkgebenden Seite und auch die diversen Popularitäten der Linkpartner. Aber kaum ein Webmaster kann das, ohne sich an PR zu orientieren, analysieren. Nicht auch zuletzt auch deshalb, weil viele Backlinkchecker und Analyse-Tools auf den PR abzielen.
Fazit
Der PageRank erfüllt demzufolge immer noch die folgenden zwei wichtige Aspekte:
Anhand des PR‘s kann man
- erkennen, wie tief Google bereit ist eine Seite zu spidern und
- ob und wie viel Linkjuice an die Links weitergegeben wird.
Als Rankingfaktor an sich hat der PR kaum noch Bedeutung für die Berechnung der Suchergebnisse. Dass Seiten mit hohem PR ein gutes Ranking erhalten, kommt daher das diese Seiten ein Fülle gute Backlinks haben, die der Seite einen hohen Wert des Linkjuices vererben. Der Pagerank als Währung ist in den Köpfen der Seitenbetreiber jedoch so vertieft, dass sich der Hype und der Mythos Pagerank noch lange Zeit halten werden.
Samsung mit Rekordgewinn an die Spitze
Der Artikel handelt von dem südkoreanische Konzern -Samsung-, der mit seinen Smartphones, mit Android Betriebssystem, so viel Geld verdient, dass er zum größten Mobiltelefon-Hersteller aufgestiegen ist.
Während das Geschäft mit Speicherchips holpert, ist bei den Internet-Handys ein Ende des Booms nicht in Sicht. Der Smartphone-Boom bedeutet für Samsung einen Rekordgewinn. Auch verdrängte der südkoreanische Technologiekonzern nach Einschätzung von Experten Nokia vom Spitzenplatz bei den größten Handy-Herstellern. Im ersten Quartal 2012 stieg der Überschuss auf 5,05 Billionen Won (etwa 3,4 Mrd Euro), nach 2,78 Billionen Won im Jahr davor, wie der Weltmarktführer bei Speicherchips und LCD-Fernsehern sowie die bisherige Nummer zwei im Handy-Markt aus Südkorea am Freitag mitteilte. So viel verdiente Asiens größter Hersteller von Verbraucherelektronik noch nie in einem Vierteljahr.
Die Marktforscher von Strategy Analytics errechneten, dass Samsung im ersten Quartal 93,5 Millionen Handys verkauft habe und Nokia 82,7 Millionen Stück. Damit hätte Nokia den Spitzenplatz in der Branche nach 14 Jahren verloren. Laut Strategy Analytics liegt Samsung auch bei den Smartphones wieder auf Platz eins: Demnach setzten die Südkoreaner 44,5 Millionen Computer-Telefone ab, während Apple 35,1 Millionen verkaufte iPhones meldete. Mit Apple befindet sich Samsung in einem in zahlreichen Ländern ausgetragenen Streit um Patente und Design für Smartphones und Tablet-Computer. Samsung nennt seit dem zweiten Quartal 2011 keine einzelnen Verkaufszahlen.
Apple und Samsung sollen sich an einen Tisch setzen
Der operative Gewinn von Samsung verdoppelte sich den Angaben zufolge im Jahresvergleich nahezu und kletterte auf ein Allzeithoch von 5,85 Billionen Won. Der Umsatz legte konzernweit um 22 Prozent auf knapp 45,3 Billionen Won (30,3 Mrd Euro) zu. Samsung erwarte mit Vorsicht, dass sich der Aufschwung beim Ergebnis fortsetzen werde, sagte Top-Manager Robert Yi.
Samsung profitierte in den vergangenen Monaten vor allem von der starken Nachfrage nach Smartphones der Galaxy-Reihe mit dem Betriebssystem Android. Dank der Smartphones verdoppelte die Sparte IT und Mobile Kommunikation den Umsatz im Jahresvergleich auf 23,22 Billionen Won. Mehr als 70 Prozent des konzernweiten operativen Gewinns entfielen demnach auf das Geschäft mit mobilen Geräten (4,27 Billionen Won). Im nächsten Monat will Samsung die dritte Version des Flaggschiff-Modells Galaxy S vorstellen.
Smartphones - Die Riesen kommen
Die Stärke im Smartphone-Markt verdeckte zugleich die Schwächen im Chip-Geschäft, das von sinkenden Preisen und Überkapazitäten belastet wird. Der operative Gewinn der Halbleitersparte betrug im ersten Quartal mit 760 Milliarden Won weniger als die Hälfte des Gewinns im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel um 13 Prozent auf knapp 8 Billionen Won.
Auch in der Bildschirmsparte verzeichnete Samsung wieder schwarze Zahlen. Den operativen Gewinn von 280 Milliarden Won führte der Konzern auf die steigende Nachfrage nach teureren TV-Geräten wie etwa 3D-Fernseher zurück. Auch Displays für Tablet-Computer und Bildschirme aus organischen Leuchtdioden (OLED) für Smartphones hätten zum Gewinn beigetragen.
Youtube verliert vor Gericht – GEMA gewinnt
Auch im Internet haben Künstler Anspruch darauf, für ihre Arbeit bezahlt zu werden. Das Hamburger Landgericht hat das Videoportal YouTube am Freitag in erster Instanz dazu verurteilt, künftig strenger auf das Urheberrecht zu achten. Die Musik-Verwertungsgesellschaft Gema hatte von YouTube exemplarisch verlangt, zwölf Musikvideos zu sperren. Das Gericht folgte dem Antrag in sieben der zwölf Fälle. In diesen habe YouTube nach Hinweisen auf Rechtsverletzungen zu langsam reagiert, so die Richter. Im Fall der anderen Stücke wurde die Klage abgewiesen, da die Videos nach den Beschwerden nicht mehr bei YouTube auftauchten.
Dem Rechtsstreit vorausgegangen waren ergebnislose Verhandlungen zwischen YouTube und der Gema, wie die Künstler für ihre im Internet gezeigten Werke zu entlohnen seien. Der Konsum von YouTube-Videos ist kostenlos. Die Gema, die 65 000 Musiker, Komponisten und Textdichter vertritt, möchte pro Klick eine Gebühr von 0,6 Cent für die Künstler durchsetzen. YouTube, eine Tochterfirma des Internet-Giganten Google, will dagegen nur über eine pauschale Vergütung sprechen.
Das Hamburger Urteil könnte Grundsatzcharakter für den Urheberschutz im Internet bekommen. Denn die zwölf Videoclips sind nur vordergründiger Streitgegenstand. Mit dem Verfahren wollte die Gema YouTube nachweisen, dass das Unternehmen als "Täter" für Rechtsverletzungen verantwortlich ist, die durch auf YouTube hochgeladene Videos entstehen. Das Videoportal betrachtet sich hingegen als reiner Serviceanbieter. Als solcher sei man in keiner Weise rechtlich verantwortlich für die von Nutzern hochgeladenen Videos.
In den Augen der Richter trifft keine der beiden Positionen vollständig zu. YouTube habe "die urheberrechtsverletzenden Videos weder selbst hochgeladen noch sich deren Inhalte zu eigen gemacht", so die Richter in der Urteilsbegründung. Wohl aber habe das Unternehmen zur Rechtsverletzung beigetragen; durch die "Störerhaftung" treffe YouTube somit eine Mitschuld.
Wird das Portal künftig auf rechtsverletzende Videos aufmerksam gemacht, muss es selbst tätig werden und mit geeigneten Mitteln künftige Verstöße verhindern, urteilten die Richter. Nicht verpflichtet wurde die Firma hingegen, ihren gesamten bisherigen Datenbestand zu überprüfen, da die Prüfungspflicht "immer erst ab Kenntnis von einer konkreten Rechtsverletzung" beginne. Bei Zuwiderhandlung kann ein Ordnungsgeld von im Einzelfall bis zu 250 000 Euro oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten verhängt werden.
Sowohl YouTube als auch Gema zeigten sich zufrieden. Google-Sprecher Kay Oberbeck sagte: "Wir haben in der Hauptsache gewonnen." Das Urteil stelle klar, dass YouTube nicht direkt verantwortlich für die Inhalte sei. Den gleichen Sachverhalt sah Gema-Anwältin Kerstin Bäcker als "herausragenden Erfolg für die Gema". Denn es sei jetzt vom Gericht festgestellt, dass YouTube überhaupt Verantwortung trage.
Gegen das Urteil können beide Parteien noch beim Hanseatischen Oberlandesgericht Berufung einlegen.
Larry Page will Google Aktien splitten
Mit der Einführung von C-Aktien zementieren die Google-Gründer Larry Page und Sergej Brin ihre Macht im Konzern. Die neuen Papiere sollen als Währung für weitere Übernahmen dienen und es Google ermöglichen, Talente an sich zu binden.
Google solle wieder die Leidenschaft und das Tempo eines Start-ups haben. Das war das Versprechen von Larry Page. Damals, vor etwas mehr als einem Jahr, als der Gründer des Internetunternehmens wieder als Chef antrat. Und der 39-Jährige hat seither einiges getan, um Google in die kreative Kultur zurückzuführen. In jene Zeit, als er schon einmal Chef war - damals von 200 Mitarbeitern. Heute stehen weltweit mehr als 30 000 auf der Gehaltsliste.

Page warf den Produktvorstand raus und beförderte ein halbes Dutzend Manager, die meisten Softwareentwickler - so wie er selbst. Er sortierte einige mit viel Tamtam gestartete, aber letztlich unrentable Projekte aus. "Frühjahrsputz im Herbst", nannte er das. Er startete mit dem sozialen Netzwerk Google+ die einzig ernstzunehmende Attacke auf Facebook. Und er legte 12,5 Milliarden Dollar auf den Tisch, um sich die Mobilfunksparte von Motorola zu sichern. Das war ziemlich viel Kreativität.
Und nun dreht Page an einem weiteren wichtigen Regler: Mit einem Aktiensplit zementiert er die Macht der Gründer.
Jeder Aktionär soll nun ein weiteres Papier erhalten. Diese neue Aktie soll zwar auch an der Börse gehandelt werden, allerdings hat sie kein Stimmrecht. Sie ist vielmehr eine Art Dividende auf Abruf: Wer sie verkauft, kann damit Gewinn machen, vorausgesetzt, der Börsenkurs steigt. Aber mehr Einfluss auf die Strategie des Unternehmens hat der Anleger dadurch nicht.
Einfluss gesichert per Aktiensplit
Page und sein Mitgründer Sergej Brin sichern sich so ihren Einfluss. Bislang halten sie gemeinsam 56,7 Prozent der Stimmrechte - und damit die Hoheit über die wichtigsten Entscheidungen im Google-Plex, dem Hauptquartier im kalifornischen Mountain View.
Die neuen Aktien sollen als Währung für weitere Übernahmen dienen, wobei Page betont, bislang sei nichts dergleichen geplant. Und die neuen Papiere sollen auch dazu dienen, die Mitarbeiter zu bezahlen. Dies ist üblich in der Branche: Die besten Talente werden im Silicon Valley von vielen umgarnt, und so versuchen Firmen, mit Aktien das Personal dauerhaft an sich zu binden.
Weil mit den neuen Aktien aber keinerlei Stimmrecht verbunden sind, wird die Dominanz von Brin und Page nicht aufgeweicht. Der gründerbasierte Ansatz sei im besten Interesse für Google, schreiben die beiden in einem Brief an die Investoren. An Sendungsbewusstsein fehlt es ihnen nicht.
Sie sind nicht mal 40
Je besser Brin und Page, die gemeinsam die Suchmaschine Google Mitte der neunziger Jahre in ihrer Studienzeit in Stanford entwickelten, nun ihr gemeinsames Unternehmen steuern, desto höher ist potenziell der Wert der Aktien: Um fast um ein Fünftel stieg der Kurs allein im Laufe des vergangenen Jahres - und sicherte Brin und Page mit einem Vermögen von jeweils 19,8 Milliarden Dollar Platz 24 der Forbes-Liste der reichsten Menschen. Jeder von ihnen verfügte über etwa zwei Milliarden Dollar mehr als noch im Jahr zuvor. Und kein anderer, der so weit oben stand in den Charts der Superreichen, war so jung wie sie. Sie sind nicht mal 40.
Jeff Bezos, der das Internetkaufhaus Amazon gegründet hat und es noch immer führt, liegt einige Plätze hinter den beiden. Er hält 19,3 Prozent der Amazon-Aktien - und konnte sein Vermögen nicht zuletzt dadurch auf 18,1 Milliarden Dollar steigern.
Ein eindrucksvolleres Bild gibt Larry Ellisson, 67, ab: Er hat Mitte der siebziger Jahre den Grundstein zu jenem Unternehmen gelegt, das heute einer der größten Softwareanbieter ist: Oracle. Er führt den Konzern, an dem er 22,2 Prozent hält, noch immer. Und er ist mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 30 Milliarden Dollar einer der reichsten Männer der Welt.
Microsoft und der Patentkrieg
Microsoft rüstet sich für den Patentkrieg in der Technologiebranche. Der Software-Primus übernimmt für annähernd 1,1 Milliarden Dollar (840 Mio Euro) mehr als 800 Patente vom Internet-Urgestein AOL und sichert sich überdies ein Nutzungsrecht an den verbleibenden gut 300 AOL-Patenten. "Das ist ein wertvolles Portfolio, das wir schon seit Jahren im Blick haben", sagte Microsoft-Chefjustiziar Brad Smith.
Derzeit bekriegen sich die Technologieschwergewichte vor allem im boomenden mobilen Internetgeschäft. Unzählige Gerichte auch in Deutschland müssen sich mit gegenseitigen Vorwürfen des Ideenklaus befassen. Beste Abwehrwaffe ist ein umfangreicher Katalog an Patenten. Deshalb kauft der Internetkonzern Google auch den verlustreichen Handyhersteller Motorola Mobility für 12,5 Milliarden Dollar. Motorola und AOL sind Vorreiter in ihren Branchen und besitzen entsprechend viele grundlegende Patente.
AOL behält Patente für Werbung, Suche und soziale Netzwerke
Allerdings hat der Dotcom-Star AOL viel von seinem Glanz verloren und steckt in einem Dauerumbau. Früher waren Internetzugänge das große Geschät, doch diese bieten die Telekom- und Kabelkonzerne mittlerweile billiger und schneller an. Deshalb versucht Firmenchef Tim Armstrong sein Unternehmen als Inhalte-Lieferanten neu zu erfinden. Armstrong betonte, dass AOL im Besitz wichtiger Patente etwa für Werbung, Suche oder soziale Netzwerke bleibe. Auch darf AOL die verkauften Patente weiterhin unter einer Lizenz nutzen.
AOL-Chef Tim Armstrong sagte, die Einnahmen aus dem Verkauf sollten vor allem den Aktionären des Unternehmens zu Gute kommen. Der Internetkonzern steht unter dem Druck von Investoren, die mit den Renditen ihrer Anlagen unzufrieden sind. Insbesondere ein großer US-Hedgefonds übte Druck auf die AOL-Führung aus, mit Patentverkäufen mehr Geld in die Unternehmenskasse zu spülen.
Die Hoffnung auf einen Geldsegen ließ die AOL-Aktie im vorbörslichen New Yorker Handel um 31 Prozent hochschnellen. Dagegen fiel das Microsoft-Papier um 1 Prozent. Seit Jahren versucht der erfolgreiche Hersteller von Windows und Office sein Internetgeschäft auszubauen, mit gemischtem Erfolg. Hauptkonkurrenten sind hier Google und das soziale Netzwerk Facebook.
850.000 Aktivierungen von Android pro Tag
In einem Blog-Post hat sich Googles CEO Larry Page zur derzeitigen Entwicklung von Android geäußert. Laut den letzten internen Zahlen werden pro Tag 850.000 Geräte mit Android aktiviert. Diese stammten von 55 Herstellern und werden von über 300 Mobilfunkanbietern angeboten. Zum aktuellen Zeitpunkt stehen im Android-Markt mehr als 450.000 Apps.

Immer wieder gerne herangezogen wird ein Vergleich zwischen Android und iOS. Die letzten Zahlen von Apple sprechen von 315 Millionen iPhones, iPads oder iPod touch Geräten weltweit - es werden allerdings keinerlei Angaben über die täglichen Aktivierungen gemacht. Der App Store umfasste Anfang März 550.000 Apps, von denen 170.000 auch auf das iPad hin optimiert worden sind.
Doch Google hat auch mit Problemen zu kämpfen. So liegt der Prozentsatz der aktuellen Android-Version "Ice Cream Sandwich" bei nur etwa drei Prozent.
Googles CEO Larry Page: "(Android is a) tremendous example of the power of partnership, and it just gets better with each version. The opportunities to build great devices capitalizing on the tremendous success and growth of Android. We have no plans to change that."





